Einspruch gegen Bußgeldbescheid: Erforderliche Frist einhalten

Nach Erhalt Ihres aktuellen Bußgeldbescheides haben Sie nach gründlicher Überprüfung einen Fehler gefunden, der es Ihnen ermöglicht, erfolgversprechend Einspruch einzulegen? Dann müssen Sie jetzt schnell handeln, damit Ihr Einspruch gegen Bußgeldbescheid auch rechtskräftig wird.

14 Tage Zeit: Unterschiede bei der Zustellung mit normaler Post und Einschreiben

Wenn Sie Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen, muss dieser unbedingt in dem dafür vorgesehenen Zeitraum von 14 Tagen erfolgen. Beachten Sie dabei, dass die Frist mit dem Zustellungstag des Bescheids beginnt. Unterschieden wird dabei zwischen dem Versand mit normaler Post und der Zustellung mit Einschreiben: Bei der Zustellung mit normaler Post kann nicht nachgewiesen werden, wann genau Sie den Brief erhalten haben. Daher beginnt der Zeitraum für einen Einspruch mit dem dritten Tag nach der Absendung. Bei einem Einschreiben mit Empfangsbestätigung läuft die Frist, nachdem Sie den Bescheid angenommen haben.

In Ausnahmefällen ist es möglich, die Frist von 14 Tagen zu verlängern. Dies ist realisierbar, wenn Sie keine Zeit dazu hatten, den Bußgeldbescheid überhaupt zur Kenntnis zu nehmen, weil Sie beispielsweise im Urlaub waren oder im Krankenhaus lagen. In solchen Fällen müssen Sie der zuständigen Behörde jedoch Nachweise wie Reiseunterlagen oder Ihre Krankschreibung vorlegen, damit die Frist für einen möglichen Einspruch verlängert werden kann.

Wenn Sie die erforderliche Frist für einen Einspruch gegen Ihren Bußgeldbescheid einhalten, wird dieser rechtlich wirksam und erspart Ihnen aller Voraussicht nach einige Kosten.