mobile device management

Mobile Device Management und Datenschutz im Unternehmen

Das Thema Datenschutz ist komplex, daher sollten Unternehmen bzw. Arbeitgeber immer hinsichtlich der vielen Regelungen und Strategien auf dem aktuellen Stand sein. Diese werden im Bundesdatenschutzgesetz vorgegeben, weiterführende Informationen bietet auch das Telekommunikationsgesetz.

Personenbezogene Daten genießen besonderen Schutz, das hat sich auch im Zeitalter des Mobile Device Managements nicht geändert. Hierzu zählen beispielsweise Geburtsdatum, Telefonnummer, Adresse, E-mail und der Familienstand. Weiterhin gehören dazu auch die typischen Mitarbeiterdaten in Unternehmen, wie Krankentage, Urlaubsanspruch, Arbeitszeit, Lohn und Gehalt und weitere. Innerhalb einer Firma muss daher genau festgelegt werden, wer auf die Mitarbeiterdaten zugreifen darf.

Nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen dürfen außerdem Daten wie religiöse, politische oder philosophische Überzeugung, ethnische Herkunft, Mitgliedschaft in Parteien, Vereinen und Gewerkschaften, Gesundheitszustand und der sexuellen Orientierung und Identität verarbeitet werden.

Um die Einhaltung der gesetzmäßigen Vorschriften und Voraussetzungen zu gewährleisten, werden in Unternehmen sogenannte Datenschutzbeauftragte eingestellt, die eine entsprechende Ausbildung mitbringen.

Der firmeneigene Datenschutzbeauftragte

Datenschutzbeauftragte haben die Aufgabe, auf die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen für Unternehmen hinzuwirken. Daher überwachen sie Prozesse in Firmenabteilungen und insbesondere der IT-Infrastruktur sowie dem Mobile Device Management. Laut Bundesdatenschutzgesetz sollen diese außerdem Mitarbeiter kontinuierlich einweisen und aufklären, angemessene Kontrollen durchführen und die allgemeine Datenverarbeitung konzipieren.

Durch eine sogenannte Dateninventur können Datenschutzbeauftragte sich ein umfassendes Bild von der aktuellen Datenverarbeitung in der Firma machen. So können Schwachstellen im System zügig erkannt und minimiert werden. Außerdem genießen Datenschutzbeauftragte ein zum Betriebsrat gleichgestelltes Sonderkündigungsrecht.

Als vertrauliche Ansprechpartner stehen Datenschutzbeauftragte Kunden, der Geschäftsleitung, dem gesamten Personal und auch Zulieferern hinsichtlich Fragen rund um ihre personenbezogenen Daten zur Seite. Zudem vertreten sie ihr Unternehmen hinsichtlich der Aufsichtsbehörden.